Namibia
Auf dieser Seite seht ihr eine Kurzübersicht unseres Reiseberichtes zu unserer Rundreise nach Namibia im November 2009. Wenn ihr zu einzelnen Tagen der Namibia Rundreise springen wollt, klickt einfach eine Reisetagebuch Überschrift an und ihr gelangt zum jeweiligen Tag des Reiseberichtes. Alternativ, könnt ihr natürlich über die Navigation die einzelnen Tage des Reiseberichtes der Namibia Rundreise anklicken.
Tag 1: Ankunft in Windhoek
Die Maschine landet 7.26 Uhr in Namibia und wir bereiten uns in Windhoek auf unsere Rundreise vor. Obwohl nur eine Stunde Zeitverschiebung ist, sind wir nach dem Nachtflug hundemüde, aber glücklich, in Namibia zu sein.
Tag 2: Hardap Dam und Keetmanshoop
Wo nördlich von Marienthal der Fish River einen Engpaß durchfließt, baute man 1962 eine Staumauer. Das entstandene Erholungsgebiet Hardap Dam lädt zum Wandern, Angeln, Wassersport ein und ist Heimat zahlreicher Tiere. Natürlich konnten wir uns dies auf unserer Rundreise nicht entgehen lassen.
Im Stadtzentrum von Keetmanshoop kann man schöne historische Gebäude besichtigen. Etwa 15 km hinter dem Ort findet man den berühmten Köcherbaumwald den wir auf unserer Rundreise besichtigten und zahlreiche Fotos schossen.
Tag 3: Ai-Ais und der Fish River Canyon
Die heißen Quellen von Ai-Ais kann man im Außen- oder Innenbecken des Thermalbades erleben. Eine Hauptattraktion von Namibia ist der Fish River Canyon, eine riesige Schlucht mit spektakulären Aussichtspunkten.
Tag 4: Lüderitz
In dem gemütlichen altdeutschen Städtchen an Namibias Atlantikküste kann man bei einer frischen Meeresbrise herrlich entspannen und wilhelminische Architektur sowie Jugendstil der Kaiserzeit betrachten. Sehr zu empfehlen bei einer Reise nach Namibia.
Tag 5: Kolmanskop und die Lüderitzer Buchten
Die einstige Diamantenstadt Kolmanskop, 1950 verlassen und 20 Jahre später vom Tourismus wieder entdeckt, zeigt bei einer geführten Besichtigung teilweise restaurierte und auch vom Sande verwehte Gebäude. Ruhe und ein kühles Lüftchen verspricht die Lüderitz-Halbinsel mit ihren Lagunen.
Tag 6: Endlose Weiten
Die unendliche Landschaft Namibias vermittelt ein unwahrscheinliches Gefühl von grenzenloser Freiheit. Die Pad (Straße) verläuft bis zum Horizont und nur die zu durchfahrenden Farmtore künden von der Existenz von Menschen in dieser Gegend.
Tag 7: Schloß Duwisib, der Sandsturm und wie es in der Wüste regnete
Eine romantische Ritterburg inmitten der hügeligen, wüstenartigen afrikanischen Landschaft, heute Museum mit originaler Einrichtung im altdeutschen Stil lädt zur Besichtigung ein. Regen in der Wüste ist immer ein Grund zu großer Freude, auch dann, wenn man seinen Tagesplan auf der Rundreise über den Haufen werfen muss.
Tag 8: Der Sesriem Canyon und die höchsten Dünen der Welt
Eine Wanderung im 30m tiefen und 3km langen Sesriem Canyon ist nicht nur für Hobbygeologen sehr reizvoll. Auch das Sossusvlei mit seinen Riesendünen und das einsame Dead Vlei mit den verdorrten Kameldornbäumen versprechen ein aufregendes Wüstenerlebnis. All diese beeindruckenden Landschaften gehören zum Namib-Naukluft-Nationalpark. Ein absolutes Muss auf jeder Nambia Rundreise.
Tag 9: Swakopmund
Die Stadt an der Mündung des Swakop entführt den Besucher auf eine Zeitreise bis zurück in die wilhelminische Epoche und mutet heute wie ein gekonnter Mix aus altdeutscher Tradition und mediterranem Flair in Verbindung mit afrikanischer Lebensfreude an.
Tag 10: Swakopmund und der Ausflug zu den Welwitschias
Einsamkeit und ursprüngliche Natur kann man erleben, wenn man sich auf den Welwitschia Drive begibt, der nicht nur zahlreiche dieser Urzeitpflanzen präsentiert, sondern auch diverse weitere Wüstenbewohner und eine bizarre Mondlandschaft.
Tag 11: Henties Bay und die Robben am Kreuzkap
Über Wlotzkas Baken führt die Rundreise am Atlantik entlang nach Henties Bay, wo Einheimische und Touristen gern ihre Ferien verbringen. Das weltweit größte Robbenreservat erreicht man am Cape Cross (Kreuzkap), wo 1486 Diego Cao als erster Europäer namibischen Boden betrat.
Tag 12: Der Brandberg und das Camp
Der Brandberg ist genau genommen ein Bergmassiv mit einem Durchmesser von 20×20km, das 2000m über der Ebene aufragt, was den Wolken ein leichteres Abregnen ermöglicht und damit ein besonderes Mikroklima schafft. Das wiederum begünstigte die Entstehung einer ganz speziellen Flora und Fauna.
Tag 13: Nächte unterm (Sternen)zelt, Orgelpfeifen und eine zweifelhafte Quelle
In Twyfelfontein hat man die seltene Gelegenheit, Jahrtausende alte Felsmalereien und – am gleichen Ort – Ritzungen zu sehen. Ganz in der Nähe findet man eine wohl 120 Mio. Jahre alte geologische Attraktion, die bis zu 5m hohen Organ Pipes (Orgelpfeifen) aus Basalt. Der Verbrannte Berg zeigt aufgrund der besonderen Struktur des Gesteins in der Dämmerung ein Farbspektakel in Rot- und Brauntönen. Hier darf man auf keinen Fall die Kamera vergessen, sonst muss eine zweite Reise nach Namibia unternommen werden.
Tag 14: Der Versteinerte Wald und der leere Tank
Vor rund 300 Mio. Jahren noch ein Ur(nadel)wald ist das Holz heute Stein. Kleine Bruchstücke und auch ganze Stämme liegen in der Landschaft auf rund 6000qm verstreut und lassen noch deutlich die Struktur in Form der Baumringe erkennen.
Tag 15: Die Fingerklippe
Die Vingerklip (Fingerklippe), eine rund 15 Mio. Jahre alte freistehende Felsnadel, ist der Rest eines Tafelberges. Die 35m hohe Sandsteinsäule hat einen Umfang von 44m. Vom Fuß des Felsens aus hat man einen herrlichen Blick auf die Terrassen des Ugab-Flußbettes.
Tag 16: Der Etosha-Nationalpark (Der Süden)
Eines der ältesten Tierschutzgebiete in Afrika ist nicht nur Heimat der Big Five Elefant, Löwe, Leopard, Nashorn und Büffel, sondern auch großer Zebraherden, zahlreicher Antilopenarten, Giraffen, Warzenschweine, Geparde, Vögel …, die man mit etwas Zeit und Geduld wunderbar beobachten kann.
Tag 17: Der Etosha-Nationalpark (Einmal quer durch)
Die Etosha-Pfanne ist eine riesige Salzfläche, 120 km von Ost nach West und 70 km von Nord nach Süd. Sie hat nur noch drei Zuflüsse und einige Quellen, die sie in regenreichen Jahren mit Wasser bedecken.
Tag 18: Der Etosha-Nationalpark (Der Osten)
Insgesamt 700 km Piste können Besucher des Parks im Osten und Süden zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang mit eigenem (Miet-)wagen befahren. Man kann in einem der Rastlager innerhalb des Parks übernachten, aber auch außerhalb gibt es zahlreiche schöne Unterkünfte.
Tag 19: Der Otjikoto-See und Tsumeb
Der glasklare Otjikoto Lake entstand durch den Einsturz einer Karsthöhle und kann in angenehmer Umgebung besichtigt werden. Die blühende Stadt Tsumeb gelangte durch ihre Minen zu Wohlstand, nicht versäumen sollte man einen Besuch des Tsumeb Museums.
Tag 20: Krokodile, Geparden und der Waterberg von unten
In der Gartenstadt Otjiwarongo kann man auf der Crocodile Ranch alles über Krokodile erfahren und die Zucht- und Verwertungsstation besichtigen. Der international tätige Cheetah Conservation Fund 45km östlich der Stadt kämpft für die Erhaltung der Geparden. Der Waterberg, ein fast 50 km langes Tafelbergplateau, ist die letzte Berg vor der Dünenlandschaft der Kalahari im Osten.
Tag 21: Holzschnitzermarkt in Okahandja und letzter Stop Windhoek
Okahandja bietet auf seinen beiden Märkten eine unglaubliche Auswahl an Holzschnitzereien aller Art und einige andere Sachen. Tiere, Gefäße, Kerzenständer, Trommeln, Masken und Figuren – egal, was man sucht, hier wird man fündig. Hier findet man perfekte Reisegeschenke um auch andere an der Rundreise teilhaben lassen zu können. Ein letzter Nachmittag in Windhoek lässt wehmütig an die letzten drei Wochen denken.
Tag 22: Die Vertreibung aus dem Paradies
Der Abschied ist gekommen. In aller Frühe beginnt der Aufbruch in Richtung Flughafen, und mit der Rundreise durch Namibia geht ein Traum zu Ende. Ein Traum von Afrika!