Tag 1 Ankunft in Windhoek

Um dem trostlosen November in Deutschland zu entfliehen, hatten wir uns also entschlossen, erst mal drei Wochen in Namibia zu Ein Foto von Windhoek mit Palmenverbringen. Morgens um 7:26 Uhr landeten wir in Windhoek. Gegen 9:00 Uhr hatten wir den Mietwagen übernommen, einen Toyota Yaris, und die ersten Euro gegen Namibische Dollar getauscht.

Nun konnte die Tour beginnen. Die ersten 45 Kilometer bis in die Stadt brauchten wir, um zu realisieren, dass wir wirklich wieder in Afrika waren und um uns wieder auf den Linksverkehr einzustellen.

Erster Stop: Supermarkt. Schließlich mussten wir uns erst mal mit reichlich Trinkwasser und Biltong eindecken. Ohne das geht gar nicht! Dann führte uns der erste Weg in die Schuckmann-Straße zur Pension Onganga, Ein Foto von einem Zimmer der Pension Onganga in Windhoekwo wir die erste und zugleich einzige Nacht vorreserviert hatten. Der weitere Verlauf der Reise stand zu diesem Zeitpunkt noch in den Sternen. Also schnell einchecken, Koffer in Zimmer 3, frisch machen und raus ins pralle Leben, bevor die Sonne untergeht. Denn das geht in Afrika sehr schnell und wir wollten ja noch was sehen.

Erst mal fuhren wir zur Christuskirche und dann zur Stadtinformation, wo wir Peter kennen lernten, der seine Kindheit in einem Schweriner Waisenhaus verbrachte und dementsprechend perfekt deutsch sprach (in Namibia nichts besonderes, aber Peter ist kein Weißer). Wir plauderten über dies und das und Peter beantwortete bereitwillig all unsere Fragen. Ein Foto der Christuskirche in Windhoek

Dann besorgten wir uns noch ein Verzeichnis der Privatunterkünfte und eine namibische SIM-Karte fürs Handy, was sinnvoll ist, wenn man viel im Lande telefonieren will. Und das wiederum ist ja unerlässlich, um alle Tage Unterkunft oder sonst was zu reservieren. Außerdem noch ´ne Telefonkarte, falls man mal im Funkloch steckt. Dann fehlte nur noch ein kleiner Stadtbummel zum Einleben, und zur Belohnung gab´s ein Stück Buttercremetorte und Eclair (wegen der wir zwar nicht da waren, aber man gönnt sich ja sonst nichts).

Nach der langen Anreise über Nacht waren wir aber doch ganz schön kaputt und mussten dann erst mal eine Pause am Pool einlegen und mit dem Pensionshund spielen. Ein abendlicher Stadtspaziergang und gegrillte Hähnchen beendeten den Tag.