Tag 9 Swakopmund

Frisch und fröhlich begann der neue Tag mit einem leckeren Frühstück in der Pension, ganz toll war da der Obstsalat mit viel Joghurt drüber. Anschließend wollten wir keine Zeit verlieren und fuhren geradewegs ins Zentrum, um direkt unterm Leuchtturm zu parken und die Stadt zu erkunden.
Der erste Weg führte zum Atlantik, Seeluft schnuppern, und dann zu den schönsten Sehenswürdigkeiten von Swakopmund, wie Prinzessin Rupprecht Haus, Alte Kaserne (heute eine Jugendherberge), Hohenzollernhaus, Marinedenkmal, Altes Amtsgericht, Jetty (der alte Pier), Leuchtturm usw.

Ganz nebenbei plünderten wir den besten Biltongladen der Stadt und hamsterten Vorräte im Supermarkt, erstanden schöne Postkarten und wanderten mit leuchtenden Augen über den Holzschnitzermarkt. Mittags kehrten wir bei „Beryls“ ein und schlemmten Tintenfischsteak und Muscheln, dazu kühlen Pfirsichsaft.

Ein Besuch lohnt sich auch im National Marine Aquarium mit seinen Meeresbewohnern, wo man kleine Haie streicheln kann. Ganz begeistert waren wir vom Swakopmund Museum, wo wir während der letzten halben Stunde bis zum Feierabend um 17 Uhr wirklich außergewöhnlich interessante Dinge bestaunen konnten. Am nächsten Tag durften wir dann mit derselben Karte weiter stöbern.

Im Cafe hinter dem Museum tranken wir noch gemütlich Kaffee und aßen leckeres Eis und Torte. Da in der Innenstadt nun alle Geschäfte schlossen, fuhren wir zurück zur Pension. Wir hatten uns entschieden, unseren Aufenthalt hier um zwei Tage zu verlängern.

Da die Pension Fischreiher nun aber ausgebucht war, bot man uns an, eine neue Unterkunft für uns zu suchen. Unsere Wahl fiel auf die Pension d´Avignon, die uns schon vorher interessierte, aber vor zwei Tagen kein freies Zimmer hatte. Und siehe da, es klappte.

So machten wir uns fein und auf den Weg zum Restaurant „Europa Hof“, wo wir anfangs gar nicht essen wollten, weil der Name uns zu unafrikanisch klang. Aber in Namibia hört sich -historisch begründet- sowieso alles mehr oder weniger deutsch an, und die ausgestellte Speisekarte hatte uns außerdem schnell überzeugt. Also nichts wie hin!

Ines bestellte ohne lange zu überlegen ihre über alles geliebten Austern, Steffen startete mit Wildcarpaccio und es folgte eine überdimensionale Meeresplatte mit Seezunge, Seeteufel, Seehecht, Garnelen, Tintenfisch und Langusten, Bier und Wein sowieso. Einfach sensationell!

Vorm Schlafengehen wurden noch die Reiseführer gewälzt, um den kommenden Tag zu planen und dann hieß es Augen zu, morgen warten neue Abenteuer.