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Kritik am Nachhaltigen Tourismus
Leider benutzen manche Tourismusunternehmen häufig den Begriff „Nachhaltiger Tourismus“, um mehr Kunden zu gewinnen, ohne dass die so beworbenen Reisen wirklich etwas mit dem eigentlichen Konzept des „Nachhaltigen Tourismus“ zu tun haben. Der Begriff dient somit hierbei nur als Werbung und als „Etikette“, ohne dass die Bevölkerung und die Natur wirklich vom Tourismus profitiert.
Negative Auswirkungen von Massentourismus
Das kleine afrikanische Land Gambia ist ein klassisches „Opfer des Massentourismus“. In den 90er Jahren wurde das ohnehin arme Land durch den Massentourismus regelrecht „ausgenommen“. Das Land war für einen hohen Besucherstrom einfach noch nicht bereit. Weder die Infrastruktur noch die notwendigen Ressourcen waren vor Ort vorhanden.
Weitere Aspekte des Nachhaltigen Reisens
Nachhaltiger Tourismus bezieht sich jedoch bei Weitem nicht nur auf die Natur des jeweiligen Reiselandes. Auch die einheimischen Bewohner des Landes sollen durch den Tourismus profitieren. Während beim Massentourismus häufig große Komplexe gebaut werden, wodurch die einheimische Bevölkerung (vor allem in ärmeren Ländern in Afrika) eher ausgeschlossen wird, legt man beim Nachhaltigen Tourismus Wert auf kleinere Gebäude, die die Einwohner des Landes mehr einbeziehen.
Besonderheiten des Nachhaltigen Reisens in afrikanische Länder
Ein Vorreiter des Nachhaltigen Tourismus auf dem afrikanischen Kontinent ist Südafrika. Diese Region, zu der nicht nur das Land Südafrika selbst, sondern unter anderem auch die Länder Namibia und Botswana zählen, erfreut sich bei Touristen aus aller Welt einer stetig steigenden Popularität und gehört schon seit Jahren zu den beliebtesten Urlaubszielen überhaupt.
Sinn des Nachhaltigen Reisens
Der „Nachhaltige Tourismus“ bildet das Gegenteil zum Massentourismus, bei dem keine Rücksicht auf das zu bereisende Land genommen wird und bei dem alles unternommen wird, um den Reiseunternehmen möglichst hohe Einnahmen zu garantieren.